Neue Abgabestation am Mittwoch im Phari Therwil

Am 8. September haben wir neue Bezüger*innen aus Binningen und Bottmingen begrüssen können und durften dank der Lieferung der Schweizer Tafel ein tolles Angebot von Lebensmitteln präsentieren.

 

Leben Sie am oder unter dem Existenzminium und möchten sich gerne bei uns anmelden?

Hier finden Sie das Kontaktformular

Liebe Grüsse vom ganzen Phari-Team


"Därwiler Ehrepriis 2021"

Anlässlich der 1. August Feier in Therwil wurden wir mit dem „Därwiler Ehrepriis 2021“ ausgezeichnet. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns dafür vorgeschlagen haben. Auch danken wir der Fachkommission für Kultur und Freitzeit für die Nominierung und diesen Ehrenpreis. Ohne unsere vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer könnten wir ein Hilfsprojekt wie das Phari nicht realisieren. Deshalb auch ein grosses DANKESCHÖN an alle Personen, die sich ehrenamtlich bei uns engagieren. Weiter danken wir allen Privatpersonen, Stiftungen, Behörden, Gemeinden, Kirchgemeinden, Institutionen, Organisationen und vielen KMU’s der Region für die grosse Unterstützung. Besonders möchten wir hier dem Chefredaktor Geoges Küng für sein stetes Wohlwollen danken. Seit der 1. Phari-Stunde hat er uns eine wertvolle Plattform im BiBo für unsere Texte gegeben. Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir den "Därwiler Ehrepriis" entgegennehmen durften. Herzlichen Dank!

Brigitte Marques-Portmann & Gabi Huber-Zihlmann

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Laudatio Rösli Frick - Therwiler Preis.p
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Unterstützung vom Kiwanis-Club

DANKE den Herren des Kiwanis-Club Basel-Klingental, welche uns am 12. August wieder 4 Paletten mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten bei der Migros in Oberwil aufgeladen, transportiert und ins PHARI reingetragen haben! Wir schätzen diese grossartige und unkomplizierte Unterstützung sehr. Danke herzlich lieber Marc, Lorenz, René, Andi, Martin und Thomas!

Dank Spenden können wir den armutsbetroffenen Personen und Familien im Leimental zusätzlich Hygieneprodukte (wie z.B. Zahnpasta, Waschmittel, etc.) verteilen. Dies entlastet das monatliche Budget dieser Menschen sehr.


"Ich engagiere mich im Phari, weil..."

Wegen der grossen Nachfrage betreffend «Lebensmittelhilfe» werden wir ab September einen zusätzlichen Abgabetag im Vereinslokal in Therwil realisieren. Ohne die vielen freiwilligen Mitarbeiter*innen könnte ein Hilfsprojekt wie unseres nicht durchgeführt werden. Wir haben im Phari-Team gefragt, warum sie sich bei uns ehrenamtlich engagieren. Dies sind einige Rückmeldungen von den über 50 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir danken allen ganz herzlich für die vielen Einsätze während den letzten 6 Phari-Jahren.

 

Ich engagiere mich im Phari, weil... 

 

- ich mir wünsche, dass wenn es mir selber mal nicht gut geht, dass ich auch Hilfe von Menschen und Organisationen erhalten würde, so wie es das Phari macht.

 

- es so viele schöne und bereichernde Begegnungen unter den Freiwilligen und den Bezüger*innen gibt.

 

- Gutes tun auch mir guttut.

 

- der Verein Phari Menschen der "Working Poor“ Gruppe zur Seite steht und somit einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung In der Schweiz leistet.

 

- das Phari mit den Lebensmittelabgaben hilft, dass es weniger Foodwaste gibt.

 

- ich das Hilfsprojekt toll finde und ich gerne Freiwilligenarbeit leiste. Für mich sind auch schöne und wertvolle Kontakte dadurch entstanden.

 

- ich dankbar dafür bin, dass ich ein gutes Leben in einem privilegierten Land habe und ich ein kleines bisschen davon zurückgeben möchte.

 

- wir Helfer*innen während des Einsatzes an einem Strick ziehen.

 

- ich für Menschen da sein möchte, denen es nicht so gut geht und weil mir die Menschen am Herz liegen.

 

- ich so einen kleinen Teil beitragen kann, dass die soziale Ungleichheit nicht noch grösser wird.

 

- es mir Freude macht, echte Dankbarkeit in den Gesichtern der Empfänger*innen zu sehen.

 

- es mich selbst mit Dankbarkeit erfüllt.

 

- ich Mensch sein will und Menschlichkeit zeigen will.

 

- es so wichtig ist, für andere Menschen da zu sein.

 

- mein Horizont bei jedem Einsatz erweitert wird.

 

- ich Leute kennen lerne, die ich sonst nicht kennen lernen würde.

 

- helfen glücklich macht.


Am Jokerstand vom Therwiler Wuchemärt

 

Wir danken herzlich Regula & Jamal Gutzwiller-Malakut, Lua Pottier und Cameron Grossmann, welche am 7. + 14. Juli 2021 am Joker-Stand am Therwiler Wuchemärt mit dem Project Happiness viele schöne Sachen verkauft haben und den Erlös zu Gunsten unseres Hilfsprojektes spenden werden.


DANKE der Thomi Hopf Stiftung

Wir danken von ganzem Herzen der Thomi Hopf Stiftung für eine grosszügige Spende an unser Hilfsprojekt. Dank Spenden wie dieser können wir weitere Abgabetage für Lebensmittel realisieren. Ab September können wir noch mehr armutsbetroffenen Menschen schnell und unbürokratisch helfen. Dankeschön den Stiftungsrätinnen und -räten und der Geschäftsleitung.


DANKE dem Verein "Schnäggetreff" aus Oberwil

Anlässlich der Vereinsauflösung vom „Schnäggeträff“ durften wir vom Vorstand (Andrea Bratschi, Andrea Hollinger und Corinne Anderegg) die grosszügige Spende von Fr. 1013.57 entgegennehmen. 25 Jahre lang hat der Verein, welcher von freiwilligen Helferinnen aus Oberwil getragen wurde, viele Muttertags- und Weihnachtsbasteln sowie Spielnachmittage für Kinder aus der Region organisiert. Wir danken ganz herzlich für diese Spende, welche wir gerne für die Kinder aus armutsbetroffenen Familien aus dem Leimental einsetzen werden.


DANKE dem Lions Club St. Alban Basel

Wir danken von ganzem Herzen dem Lions Club Basel St. Alban für eine grosszügige Spende für unser Hilfsprojekt. Dank Spenden wie dieser können wir unsere Lebensmittelabgabe ausbauen und noch mehr armutsbetroffenen Menschen schnell und unbürokratisch helfen. DANKESCHÖN den Mitgliederinnen und Mitgliedern des Lions Club Basel St. Alban für ihre Grosszügigkeit!


NEU: GÖNNERVEREIN PHARI

Alle Infos und Anmeldeformulare: Klicken Sie hier oder unter "Gönnerverein"! (April 2021)


Sie liegen für Gabi Huber und Brigitte Marques nahe beieinander. Schmerz und Genugtuung. Die beiden Frauen leiten das Hilfsprojekt Phari mit Lokalen in Therwil und Reinach. Ein Projekt, das Menschen unterstützt, die sich am finanziellen Abgrund befinden. Zum Beispiel mit Nahrungsmitteln. Das bringt Huber und Marques in Kontakt mit bedrückenden Lebenswendungen. «Die Schwelle ist hoch, ein erstes Mal zu uns zu kommen», ist sich Huber der Schamgrenze Bedürftiger bewusst. Und Marques ergänzt: «Viele weinen. Sie sagen sich, ich bin jetzt so weit unten angekommen, dass ich mir Lebensmittel schenken lassen muss.»

Genugtuung verschafft Gabi Huber und Brigitte Marques, «der Gesellschaft etwas zurückzugeben». Oder schlicht morgens in den Spiegel schauen zu können, wie es Marques formuliert. «Dann kann ich zu mir sagen, du hast es wenigstens versucht, dass es anderen Menschen besser geht», sagt sie zu sich. «Das Leben wäre viel einfacher, wenn wir uns alle gegenseitig helfen würden.» Seit dem vergangenen Jahr arbeiten die beiden im 50-Prozent-Pensum für den Verein, den sie 2015 gründeten. Beide haben sie eine Ausbildung in Mediation. Gabi Huber ist zudem Tanzlehrerin, Brigitte Marques Karatelehrerin. Helferinnen und Helfer unterstützen sie.

 

Das Messer am Hals

Gegründet haben Marques und Huber den Verein, weil sie plötzlich feststellten, wie in ihrem privaten Umfeld einige in «massivste finanzielle Schwierigkeiten» gerieten. Leute, die ihre Wäsche in der Badewanne waschen mussten, weil die Waschmaschine nicht geflickt oder ersetzt werden konnte und das nötige Kleingeld fehlte. Menschen am Existenzminimum, die sich weder den Zahnarztbesuch noch die nötige Brille leisten konnten. Hinzu kommen die Spuren der Pandemie: Gabi Huber erzählt von einer alleinerziehenden Kellnerin, die noch 80 Prozent Lohn aus ihrer gerade inexistenten 60-Prozent-Anstellung bezieht. Die 300 bis 400 Franken Trinkgeld monatlich fallen auch weg – sie hat das Wasser bis zum Hals. «Dann springen wir ein», sagen Marques und Huber.

66 Haushalte werden in Therwil mit «Wuchegugge» versorgt, 58 sind es in Reinach. Pro Kopf stecken darin Waren im Wert zwischen 50 und 60 Franken. Geld fliesst keines. Auch nicht, wenn eine Stromrechnung offen ist. Dann wird die Rechnung beglichen. Direkt. Deshalb mögen die Phari-Helferinnen Unterstützung am liebsten in Form von Barem. Ein Spendenformular findet sich auf der Website. Lebensmittel bezieht der Verein von der Schweizer Tafel und seit kurzem vom Lieferdienst der Caritas. Der Gönnerverein Phari «gibt uns Planungssicherheit», sagt Gabi Huber. Die Miete übernimmt eine «grosszügige Dame aus Basel», die Löhne finanziert eine Stiftung. Unterstützung gabs zudem von der Glückskette. Im «Birsigtal-Boten» darf der Verein seine neuesten Informationen platzieren.

 

Ein kleines Stück Normalität

Eine wichtige Form der Begegnung ist das im Lokal integrierte Bistro. Was die Bäckerei Grellinger an Patisserie bis zum Abend nicht verkaufen kann, landet auf dem Bistrotisch. Kostenlos, zusammen mit einem Kaffee oder Tee. Marques bezeichnet dies als «ein Stück Normalität». Begegnung auf Augenhöhe will sie es jedoch auf keinen Fall nennen. «Das wäre ein Armutszeugnis für jede Gesellschaft», argumentiert sie, «egal, wer mit wem spricht, auf Augenhöhe muss das Gespräch immer stattfinden.»

Phari stösst an seine Kapazitätsgrenzen. Nicht zuletzt wegen der Pandemie, in der die Nachfrage nach Unterstützung deutlich gestiegen ist. Nachgedacht werde über zusätzliche Öffnungszeiten in Therwil und Reinach oder weitere Lokalitäten in Binningen oder Bottmingen. Gerade Seniorinnen und Senioren nutzen das Angebot stärker. «Altersarmut ist ein Riesenthema», sagt Gabi Huber. Doch kämen die Senioren wohl auch, weil sie die Begegnung suchten. Etwas, was die Pandemie zusätzlich zurückgedrängt hat. Ein weiterer Grund, warum Marques und Huber hoffen, das Bistro bald wieder in Betrieb nehmen zu dürfen.

 

Das Unsagbare

Neben all den Schwierigkeiten im Phari-Alltag komme doch viel zurück, und Dankbarkeit sei in den Augen der Menschen zu sehen, denen sie Hilfe anbieten können, sagen Marques und Huber. Es werde ihnen Vertrauen entgegengebracht, sogar in sehr schwierigen Momenten. «Wir kennen viele Fluchtgeschichten von Flüchtlingen», erzählt Huber. «Viele sind traumatisiert und können kaum darüber sprechen, was ihnen zugestossen ist», gibt Brigitte Marques zu bedenken. «Es hilft schon immens, wenn wir zuhören, warum es ihnen nicht gut geht.» Genugtuung und Schmerz – oft liegen sie für Gabi Huber und Brigitte Marques nahe beieinander.

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Kooperation mit Caritas beider Basel

Sind Sie durch die Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten? Haben Sie ein knappes Einkommen? Leben Sie am Existenzminimum? Gehören Sie zur Corona-Risikogruppe? Dann können Sie beim Caritas-Markt in Basel günstige Lebensmittel und weitere Produkte des täglichen Bedarfs bestellen. Die Caritas beider Basel hat in Kooperation mit dem Verein Phari und diversen Kirchgemeinde ein Angebot für armutsbetroffene Personen und Familien in Baselland erstellt. 

Dank Spendengelder kann der Caritas-Markt Ware zu speziellen Konditionen beziehen (bis 50% günstiger) und ermöglicht so den Verkauf von Produkten des täglichen Bedarfs für Menschen in schwierigen Situationen. 

Siehe auch den Caritas-Flyer auf unserer Homepage.

Und so geht’s: 

1.     Melden Sie sich bei der Geschäftsstelle der Caritas beider Basel: Tel. 061 691 55 55

2.     Jemand vom Caritas-Markt ruft Sie zurück, erklärt Ihnen das Sortiment, die Preise und nimmt Ihre Bestellung auf.

3.     Sie werden telefonisch über die Abholorte und -zeiten informiert. Die Bestellungen werden einmal pro Woche an verschiedene Pfarreien im Kanton BL und an den Verein Phari (Therwil/Reinach) geliefert.

4.     Sie holen Ihren Einkauf persönlich ab und bezahlen diesen bar.

5.     Wenn Sie in einer Risikogruppe sind, bitten Sie eine Vertrauensperson, die Bestellung für Sie abzuholen. Falls das nicht geht, ist auch eine Heimlieferung durch Caritas beider Basel möglich. Bitte erwähnen Sie dies bei der Bestellung. Diskretion ist selbstverständlich und die Lieferung ist gratis. 

Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und hoffen, dass wir mit diesem Angebot vielen weiteren Menschen helfen können

Brigitte Marques & Gabi Huber

Vorstand Verein Phari